Schmerzmittel

Fast jeder Mensch leidet gelegentlich an Schmerzen, die die unterschiedlichsten Ursachen haben können. Egal, ob Kopf- und Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen oder Regelschmerzen bei Frauen: Schmerzen sind belastend und mindern die Lebensqualität spürbar. Der Alltag lässt sich schlechter meistern. Dabei sind Schmerzen ein wichtiges Signal unseres Körpers, das uns vor Verletzungen schützt und als Warnsignal dient.

Schmerzen entstehen, wenn die Schmerzrezeptoren unserer Nerven gereizt werden. Schmerzrezeptoren sind kleinste „Schmerzfühler“ an unseren Nerven. Diese reagieren auf unterschiedliche Arten von Reizungen. Verbrennt man sich beispielsweise an einer heißen Herdplatte die Hand, entstehen an der verletzten Stelle chemische Reizstoffe. Die Schmerzrezeptoren reagieren auf diese chemischen Reizstoffe und leiten diese Information über die Nervenbahnen ins Gehirn weiter. Hier wird die Information als Schmerz erkannt: es fängt an wehzumachen.

Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®) und Ibuprofen (Dolormin®) hemmen die Bildung der sogenannten Prostaglandine im Körper, welche eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und auch der Reizbarkeit der Schmerzrezeptoren beeinflussen. Stehen dem Körper weniger Prostaglandine zur Verfügung, leiten die Schmerzrezeptoren weniger „Schmerzinformationen“ ans Gehirn weiter – der Schmerz wird an der Stelle seines Ursprungs gelindert.

Acetylsalicylsäure und Ibuprofen stehen in den unterschiedlichsten Stärken und Anwendungsformen zur Verfügung, je nach Belieben kann jeder das für sich passende finden. Achten Sie bei der Einnahme von Schmerzmitteln unbedingt darauf, dass diese nur wenige Tage am Stück und maximal zehn Tage pro Monat eingenommen werden dürfen. Sollten Sie Schmerzen unklarer Ursache verspüren oder lassen ihre Schmerzen nicht nach, so wenden Sie sich zur Abklärung der Ursachen an ihren Arzt.

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